Xanthippe

Dienstleistung im Büro

Profil


Erfahren Sie mehr über "mich"

Die Idee mich Xanthippe zu nennen entstand durch ein Wortspiel - "Antje und Tippen" = Xanthippe. Des Weiteren fiel die Entscheidung in einer Zeit, in der es noch wenig Internet gab und die Wörter "Keywords und Alias" noch keine Rolle spielten, sondern die Gelben Seiten. Die Sortierung ging nach Alphabet und ich wolle ganz vorne oder ganz hinten gefunden werden.
Meine Entscheidung mich selbständig zu machen, hatte ich nach einer Anstellung über 10 Jahre bei einer amerikanischen Firma. Ich wollte mein know how täglich erweiteren und habe mich im Jahr 1993 entschieden mich als selbständige Sekretärin/Assistentin anzubieten. Ich war die erste Alleinunternehmerin in diesem Bereich. Es gab bereits einige Zeitarbeiten in München, aber kein Einzelunternehmen. Es gab einige Kunden die die großen Bedarf hatten, besonders in der Urlaubsvertretung, aber häufig nicht das Budget hatten eine Zeitarbeit zu angagieren. So füllte ich diese Niesche relativ schnell und konnte mich über zahlreiche Aufträge freuen.

 
Erfahren Sie mehr über "Xanthippe"

Versuchen wir durch den Wust der 2400-jährigen Überlieferung hindurch zur wahren Ehegeschichte Sokrates' und Xanthippes zu gelangen. In der römischen Literatur findet sich eine Fülle von Anekdoten über Xanthippe, die als hässliche, nicht gesellschaftsfähige Megäre dargestellt wird, die den Weisen keifend verfolgt und ihn bloßzustellen versucht. Auffallend ist dabei, dass in diesen Histörchen über Sokrates' Ehekriege immer er philosophisch überlegen als Sieger hervorgeht. Schlagfertig und gleichmütig weist er sie - natürlich vor Publikum - in die Schranken.

Ist es möglich, dass es hier gar nicht um die wahre Xanthippe geht, sondern um eine konstruierte Kontrastfigur zu Sokrates, damit der über alle Stimmungen erhabene Weise sich dagegen um so besser abhebt? Ein einfacher, aber effektvoller Kunstgriff also, dessen sich die frühchristlichen Autoren dann mit großer Virtuosität bedienten! Und noch heute wird Xanthippe diesen Makel nicht los, sondern muss als Sinnbild der zänkischen Gattin herhalten.

Denn prüfen wir die spärlichen Berichte über Sokrates' Eheleben, so entsteht ein anderes Bild. Sokrates selbst hat keine Zeile verfasst, seine Biographie und seine philosophischen Dialoge stammen von Platon, seinem berühmtesten Schüler. Und dieser spricht über die Ehefrau des Meisters eher wohlwollend, jedenfalls ohne streitsüchtige Szenen.